Wie viele Organisationen arbeiten auch wir mit Pflegestellen. Diese sind so wertvoll, um dort Hunde unterzubringen, die schnell ein Zuhause brauchen, die krank sind, Pflege benötigen oder erst wieder Vertrauen zu Menschen fassen müssen.

Es kann vorkommen, dass ein Tier, welches in einer Pflegestelle untergebracht ist, oft sehr lange nicht vermittelt wird, weil sich potentielle Interessenten denken, "der Kleine hat es doch da jetzt gut, wir nehmen besser einen anderen". Dieser Gedanke mag einerseits richtig sein, aber andererseits braucht jeder Hund irgendwann ein richtiges Zuhause und jeder Pflegehund der bereit zur Vermittlung ist, "besetzt" auch seine Pflegestelle für andere Tiere die ebenfalls in Not sind, die erst einmal" aufgepäppelt" werden müssen.


Wenn Dir also ein Tier gefällt, welches in einer Pflegestelle lebt, dann interessiere Dich ruhig für das Tier, denn indirekt rettest Du damit auch wieder ein anderes Leben. Nämlich das des nächsten Tieres, das in die Pflegefamilie einzieht.


Eine Pflegestelle nimmt für ungewisse Zeit einen Hund bei sich auf, der ein neues Zuhause sucht. Prinzipiell hat man mit einem Pflegling mehr Arbeit und ist sich unsicher, als wenn man einen eigenen Hund hat, den man schon lange kennt. Wenn ich mir also einen Hund als eigenes Tier ins Haus hole, so habe ich
 

    • keine Anfragen zu dem Tier, die beantwortet werden wollen.
    • nicht die Aufgabe, ein gutes und neues Für-immer-Zuhause für ihn zu finden.
    • keine Trennung vor Augen, sondern kann mich voll und ganz auf das Tier einlassen.
    • Gewissheit, dass ich auch für zukünftige Termine in 2 - 3 Monaten zum Beispiel einen Hundesitter organisieren muss, weil das Tier dann erwartungsgemäß noch bei mir sein wird.

 

Bei einem Pflegling kann es sein, dass bereits morgen DER PERFEKTE MENSCH anfragt, es kann aber auch Monate oder gar länger dauern, bis das Tier vermittelt ist. Für diese ungewisse Zeitspanne muss man bereit sein, dem Hund ein Zuhause zu geben, als wäre er ein eigenes Tier. Das beinhaltet neben der täglichen Liebe, Pflege und Beschäftigung auch die Futterkosten und eventuell anfallende Tierarztkosten. Auch muss man seine Haftpflichtversicherung sowie die Wohngemeinde über den Pflegehund informieren wegen der Hundesteuer.

Fallen größere Kosten, wie Operationen zum Beispiel können wir als Verein einen Spendenaufruf machen. Aber dennoch muss sich die Pflegestelle im Klaren sein, dass diese die Verantwortung für diesen Hund übernimmt inklusiver aller Kosten. Für einen eigenen Hund macht man doch das Selbe.

Viele liebe Menschen bieten alten und kranken Hunden eine Langzeitpflegestelle an, das heißt, dass der Hund dort bis zu seinem Lebensende bleiben kann. Allerdings sind nicht alle diese Menschen in der Lage eventuell anfallende Tierarztkosten alleine zu tragen. Dabei unterstützen wir als Verein natürlich. Das ist fair, um auch weiterhin Menschen zu finden, die uns helfen, die ganz bedürftigen Tiere zu versorgen. Wir sind immer dankbar für jedes Angebot eine Langzeitpflegestelle werden zu wollen.

Ebenso wie  Adoptanten eines Tieres wird auch bei Pflegestellen eine Vorkontrolle gemacht, um zu sehen, wie das Tier dort gehalten wird. Passt alles, kommt der Pflegling mit seinem Impfpass, dem EU-Heimtierausweis und einem Pflegevertrag zu seiner Pflegefamilie. Ein Mitarbeiter des Vereins wird vor Ort sein, wenn das Tier an die Pflegestelle übergeben wird.

Kontaktzeiten

Mo. - So. 10:00 - 20:00 Uhr

Kontakt

Andrea Freesemann

Mobil: 0160 - 1709488

info-an-treueseelen@gmx.de

 

Marion Mayr

Mobil: 0151 - 15642583

info-an-treueseelen@gmx.de


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